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PFC/PFAS-Dekontamination
PFAS-Dekontamination: Tankreinigung in einer Feuerlöschzentrale
Fallstudie PFAS

PFAS-Dekontamination: Tankreinigung in einer Feuerlöschzentrale

Unsere Fallstudien zeigen reale Einsätze der NT Service GmbH – mit konkreten Anforderungen, besonderen Gefahrenlagen und professioneller Umsetzung. Jede Fallstudie dokumentiert exemplarisch, wie wir sicherheitskritische Spezialaufgaben zuverlässig und normgerecht bewältigen.

Die Ausgangslage

In einer Feuerlöschzentrale der Wacker Chemie AG am Standort Burghausen sollte ein Schaummitteltank inklusive Rohrleitungen, Armaturen und Tankinnenflächen von gesundheitsschädlichen PFAS-Rückständen befreit werden. Die vorhandenen Werte lagen laut Laboranalyse deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten – mit über 500 µg/kg PFOA im alten Schaumkonzentrat. Der Zielwert lag unterhalb von 25 µg/kg.

Der Kunde

Wacker Chemie AG, Betreiber einer industriellen Feuerlöschanlage am Standort Burghausen.

Der Auftrag

Vollständige Dekontamination eines stationären Schaummitteltanks inklusive zugehöriger Infrastruktur. Die Arbeiten erfolgten unter Leitung des öffentlich bestellten Sachverständigen Matthias Natusch – mit dem Ziel, eine laborgerechte Reinigung unterhalb der gesetzlichen Nachweisgrenze zu erreichen. Zum Einsatz kam ein mehrstufiges Verfahren mit physikalisch-chemischen Wirkmechanismen, das regelmäßig weiterentwickelt und erprobt wird.

Die Gefahrenlage

PFAS- bzw. PFC-Verbindungen gelten als persistent, toxisch und potenziell krebserregend. Sie gelangen über kontaminiertes Löschwasser in die Umwelt und belasten das Grundwasser über Jahrzehnte. Schon kleinste Rückstände in der Anlage können zur Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte führen. Der Umgang mit diesen Substanzen erfordert höchste Sorgfalt, spezialisierte Verfahren und geeignete Schutzausrüstung.

Die Vorgehensweise

Nach einer ersten optischen und chemischen Vorreinigung wurde der Tank durch unsere Spezialisten in Schutzkleidung betreten. Sämtliche relevanten Anlagenteile – einschließlich Rohrleitungen, Tankwände, Armaturen und Bodenbereiche – wurden manuell dekontaminiert. Zur Anwendung kamen dabei speziell entwickelte Werkzeuge, abgestimmte Reinigungsschritte sowie ein kombiniertes Schnell- und Labormessverfahren zur stufenweisen Kontrolle der PFC-/PFAS-Belastung.

Die abschließende Bewertung erfolgte durch ein akkreditiertes Prüflabor auf Grundlage von Probenahmen nach unserer internen Dekontaminationsrichtlinie. Die Auswertung der Laboranalyse wurde vier Tage nach Abschluss der Maßnahme übermittelt.

Das Ergebnis

Die PFAS-Werte lagen nach erfolgter Dekontamination deutlich unterhalb des Grenzwerts – laut Laboranalyse sogar unterhalb von 1 µg/kg PFOA und PFAS (C14). Damit war der Einsatz erfolgreich abgeschlossen. Die Feuerlöschzentrale konnte ohne Einschränkungen wieder in Betrieb genommen werden.

Zum Schutz der eingesetzten Spezialisten gelten bei der NT Service GmbH besonders strenge Sicherheitsstandards: Neben Schutzanzügen und geprüften Arbeitsverfahren unterziehen sich alle Fachkräfte regelmäßig einer freiwilligen PFC-Blutanalyse. Diese Maßnahme geht über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und dokumentiert unser Selbstverständnis als verantwortungsbewusster Fachbetrieb. 

Der Einsatz bei Wacker Chemie dokumentiert exemplarisch, wie sich auch in hochsensiblen Industrieanlagen PFAS-Rückstände zuverlässig und dauerhaft unter die Nachweisgrenze senken lassen. 

Dokumentation

Zugangstechniker im Tankinnenbereich zur Inspektion der Schweißnähte
Zugangstechniker im Tankinnenbereich zur Inspektion der Schweißnähte
Der Schaummitteltank vor der Dekontamination
Der Schaummitteltank vor der Dekontamination
Der Schaummitteltank nach der Dekontamination
Der Schaummitteltank nach der Dekontamination
Bereichskennzeichnung
Bereichskennzeichnung

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