Siloreinigung und chemische Anwendungsapplikation Kobalt/Cadmium Siloschaden

Siloreinigung und chemische Anwendungsapplikation Kobalt/Cadmium Siloschaden

Siloreinigung mit außergewöhnlichem Einsatz für Mensch und Material

Unsere Spezialisten wurden mit der Durchführung eines Sonderauftrages zur Siloreinigung und Inspektion nach BetrSichV beauftragt, für den es eigentlich kein herkömmliches Instandhaltungskonzept gibt. Herausforderungen, bei denen andere Unternehmen der Branche keine Lösung mehr haben, spornen unsere Experten erst richtig an, das Problem trotzdem zu bewältigen.

Bedingungen vor Ort am Einsatztag:

Der technisch anspruchsvolle Hochrisikoeinsatz fand ausgerechnet an einem der heißesten Tage des Jahres bei Außentemperaturen von 38 Grad Celsius statt. Erschwerend war neben der Wärme die schwülheiße Luft, die den Mitarbeitern bei diesem Einsatz das Atmen zusehends erschwerte. Bekleidet mit einem Kat. II Chemieschutzvollanzug war dieser Extremeinsatz eine besondere Herausforderung für Mensch und Material.

Was war unser Auftrag?

Wir wurden um Hilfe gebeten, weil sich auf den Innenwänden eines Silos mit einer V4A Edelstahlbeschichtung eine Produktion störende Patina gebildet hat. Diese auch als Raubschicht bezeichnete Kobalt/Cadmium satinierte Patina ist selten in Verbindung mit V4A Edelstahl und „gilt unter Fachleuten als vakant irreversibeler Eintrag“. Hier ist das Know-how von unseren Experten gefragt.

Unser Auftrag bestand darin, durch eine einmalige chemisch physikalische Reaktion, den vorhandenen Patinaeffekt so zu beheben, dass kein Schaden an der Siloanlage entsteht.

Leider können wir in unserem Newsbereich den Umfang des Auftrags nur grob beschreiben, da uns der Betreiber der Anlage um äußerste Diskretion gebeten hat. Es wurde durch uns eine umfangreiche Verschwiegenheitserklärung abgegeben, an die wir uns selbstverständlich halten. Neben der rechtlichen Bedeutung dieser Erklärung ist die Einhaltung dieses Versprechens Ehrensache.

Abb. 1 – Schadstellenfläche

Wie wurde der Auftrag von unseren Mitarbeitern durchgeführt?

Als Sachverständiger Gutachter wurden diese Arbeiten von unserem Geschäftsführer Matthias Natusch persönlich durchgeführt und angeleitet. Das war bei der Brisanz des Auftrages auch erforderlich, da neben den herausfordernden Außentemperaturen auch die Arbeit innerhalb des Silos ein Hochrisikoauftrag war. Bereits die seiltechnischen Zugangsaktivitäten an der Siloanlage sind bei 38 Grad Außentemperatur in einem Kat. II Chemieschutzvollanzug eine Herausforderung. Aufgrund des erarbeiteten Sicherheitskonzeptes mit Notfallplan bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt ein unkalkuliertes Risiko.

Die Reinigung der Ablagerungen im Inneren des Silos wurde von unserem Experten sicher und materialschonend durchgeführt. Basis für die erfolgreiche Auftragsabwicklung ist ein chemisches Prinzip, das wir gemeinsam mit dem Betreiber der Anlage entwickelt haben. Damit gelang es in relativ kurzer Zeit alle Schäden an der Siloanlage rückstandslos zu beseitigen. Aufgrund der Geheimhaltung der angewendeten Methode können wir leider keine weiteren Details zu dem Einsatz veröffentlichen. Zusammengefasst wurde der Auftrag von unseren Mitarbeitern sauber, souverän und vor allem unfallfrei durchgeführt.

Abb. 2 – Fertigstellung Bild zeigt Silokonusfläche

Was war in Bezug auf Sicherheit bei den Arbeiten relevant?

Hier war die Expertise von Einsatzleiter und medizinischem Fachpersonal in höchstem Maße gefragt. Die permanente Kontrolle von Blutzucker, Pulsuhr und Laktatmessung ist bei solch einem gefährlichen Einsatz unabdingbar. Die Gesundheit unserer Spezialisten bei der Arbeit ist das höchste Gut unserer Firma. Deshalb wurden die entsprechenden Werte während der Auftragsabwicklung akribisch kontrolliert und im Sicherheitsprotokoll dokumentiert.

Für diese Herausforderungen wurde vor Beginn der Arbeit im Rahmen der Ortsbesichtigung ein exemplarisches Sicherheitskonzept entwickelt:

• Extreme Temperatur der Außenumgebung und im Inneren des Silos
• Chemische Flüchtigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit bei der Anwendung der Maßnahme
• Ermüdung des Personals während des Einsatzes unter Extrembedingungen
• Problem am Einsatzort Pausen- und Erholungszeiten zu organisieren
• Chemisch und physikalisch bedingte Applikationsgefährdung für Mensch und Material

Alle Arbeiten wurden unter strikter Beachtung der gelten Schutzvorschriften und der thermobiologischen Sicherheitskriterien durchgeführt. Aktuell wird diese Thematik von den Berufsgenossenschaften den betroffenen Firmen in aller Klarheit vor Augen geführt.

Welche Besonderheiten waren bei dem durchgeführten Einsatz zu beachten?

Hervorzuheben ist die Außergewöhnlichkeit dieser Arbeit im Hochrisikobereich. Der Betreiber der Siloanlage stellt ein Patentprodukt her, das einzigartig ist. Ähnliche Schwierigkeiten bei der Auftragsabwicklung sind bei anderen Herstellern in Deutschland nicht zu erwarten. Immer wieder erwähnt werden müssen die extremen äußeren Bedingungen während des Einsatzes. Die Durchführung war nur aufgrund des durchdachten Sicherheitskonzeptes des Teamleiters und Geschäftsführers möglich.

FAZIT:

Diesen anspruchsvollen Hochrisikoeinsatz wird das Team lange in Erinnerung behalten. Aufgrund der komplexen Gefährdungslage waren die Arbeiten sehr anspruchsvoll. Es ist eine Auszeichnung für den Sachverstand des Einsatzteams, das die Arbeiten zuverlässig, sicher, routiniert und mit äußerster Vorsicht gemeistert hat.

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